Ich würde alles tun, um den kommenden Mafiakrieg zu verhindern. Sogar meinen Todfeind heiraten.
Ares Drakos – der neue König der Drakos Familie – verkörpert mit jeder Faser den Kriegsgott, nach dem er benannt wurde. Ein brutaler Tyrann, ein tödlich schönes Monster, und bald mein Ehemann.
Doch nichts an dieser Beziehung ist echt. Wir müssen nur unsere gegenseitige Abneigung genug zügeln, um endlich das Blutvergießen zwischen der irischen und griechischen Mafia zu stoppen.
Auch wenn er sündhaft gefährlich und köstlich unanständig ist.
Auch wenn er und sein Traumkörper in mein Leben, meine Gedanken und mein Bett eingedrungen sind.
Eines wird er nie erobern:
mein Herz.
Deviant Hearts konnte mich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Der Schreibstil von Jagger Cole ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Besonders positiv fand ich, dass die Geschichte kaum Längen hat – es passiert fast durchgehend etwas, wodurch die Handlung spannend bleibt.
Neve hat mir als Protagonistin besonders gut gefallen. Sie ist eine starke, selbstbewusste Frau, die sich nicht so leicht einschüchtern lässt und ihren eigenen Kopf hat. Ihre Entwicklung und ihre Art haben mich überzeugt und sie war für mich definitiv einer der größten Pluspunkte des Buches.
Bei Ares hätte ich mir dagegen etwas mehr gewünscht. Er bleibt zwar geheimnisvoll, aber ich hätte gerne noch mehr von seiner Persönlichkeit kennengelernt. Gerade weil er eine so interessante Figur ist, hätte ihm etwas mehr Tiefe gutgetan.
Da ich Mafia-Romances sehr gerne lese, hätte ich mir außerdem gewünscht, dass der Mafia-Handlungsstrang etwas mehr Raum bekommt. Es gibt zwar Einblicke in diese Welt, für meinen Geschmack hätte dieser Aspekt aber noch intensiver ausgearbeitet werden können.
Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen Neve und Ares. Sie sind an vielen Stellen humorvoll und sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente. Weniger überzeugt hat mich allerdings die Liebesgeschichte der beiden. Die Anziehung war zwar von Anfang an spürbar und das Knistern zwischen ihnen hat definitiv funktioniert, trotzdem entwickelte sich ihre Beziehung für meinen Geschmack etwas zu schnell. Der Sprung von gegenseitiger Abneigung zur ersten gemeinsamen Nacht ging mir zu rasch. Ich hätte mir gewünscht, dass die Spannung zwischen den beiden länger aufgebaut wird, denn hier wäre meiner Meinung nach noch deutlich mehr Potenzial gewesen.
Insgesamt hat mir Deviant Hearts aber gut gefallen. Der flüssige Schreibstil, die starke Protagonistin und die durchgehend spannende Handlung haben dafür gesorgt, dass ich das Buch gerne gelesen habe. Trotz kleiner Kritikpunkte vergebe ich 4 von 5 Sternen und bin gespannt auf weitere Bücher der Reihe.
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