Der packende erste Band der spicy Akademie Reihe voller
Lügen und gebrochener Versprechen.
Elisabeth Florres kann es kaum fassen, als sie das Stipendium für die Blackbury
Academy in den Händen hält. Seit sie denken kann, ist es ihr Ziel dort ihren
Abschluss zu machen, um endliche Antworten auf die vielen Fragen zu finden, die
der Unfalltod ihrer Eltern hinterlassen hat. Doch ihre Freude hält nicht lange,
als sie auf Vito Perez trifft – der unangefochtene Prinz der Elite. Mit
eiskalter Präzision machen er und seine Gefolgschaft ihr das Leben zur Hölle,
denn jemand wie sie hat in ihrer Welt keinen Platz.
Ihre Entschlossenheit, das grausame Spiel durchzuhalten, gerät erst ins Wanken,
als Vito plötzlich die Regeln ändert. Anstatt sie zu quälen, bringt er ihr Herz
zum Rasen, seine Nähe raubt ihr den Atem und sein Blick lässt sie erzittern.
Jeder Moment zwischen ihnen ist ein gefährlicher Tanz zwischen Hass und
Verlangen und Elisabeth spürt, dass Vito sie in den Abgrund reißen könnte. Doch
etwas in ihr sehnt sich nach seiner Dunkelheit …
Quelle: DP
Meine Meinung
„Prince of Sin“ ist für mich ein solides, unterhaltsames
Buch, das viele starke Ansätze hat, mich aber emotional nicht vollständig
erreichen konnte.
Die Grundidee der Geschichte hat mir gefallen, es wurde auch
immer wieder Spannung aufgebaut und der Plot war stimmig. Lizzy wird in eine
Welt voller Macht, Intrigen und gefährlicher Anziehung hineingezogen.
Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die emotionale
Tiefe – vor allem bei den Charakteren. Ich hatte Schwierigkeiten, eine
wirkliche Verbindung zu ihnen aufzubauen. Besonders Lizzy wirkte auf mich
stellenweise etwas zu naiv, und einige ihrer Entscheidungen waren für mich
nicht immer nachvollziehbar. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich mit ihr
mitzufühlen oder komplett in ihre Perspektive einzutauchen.
Zwischen den Figuren gab es zwar viel Drama, Wortgefechte und Spannungen, doch diese blieben für mein Empfinden oft eher oberflächlich. Manche Konflikte wirkten etwas überzogen, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen oder die Charakterentwicklung nachhaltig zu prägen. Hier hätte ich mir mehr emotionale Intensität, mehr innere Zerrissenheit und insgesamt mehr Substanz gewünscht.
Trotzdem ist „Prince of Sin“ keinesfalls ein schlechtes
Buch. Der Schreibstil war durchgehend flüssig und angenehm. Man kommt schnell
durch das Buch, ohne dass es sich langatmig anfühlt. Es ist unterhaltsam und
bietet eine interessante Geschichte mit Potenzial. Mir hat lediglich das
gewisse Etwas gefehlt, das mich komplett fesselt und emotional mitreißt.


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